Es begann im Jahr 1999. Nach Abschluss der Handelsschule setzte ich mich mit 19 Jahren zum ersten Mal als Fahrer in einen Lieferwagen. Für mich war das keine Arbeit — es war eine Freude. Ich wollte mehr, also machte ich den Lkw-Führerschein und begann, durch ganz Europa zu fahren, jede Woche bis nach Schottland. Während der langen Fahrten beobachtete ich die Natur und dachte nach: Woher kommen all diese Daten und wie wandert die Information eigentlich vom Warenhersteller bis zum Fahrer am Steuer?
Diese Frage ließ mich nicht los. Ich wurde Logistikleiter in zwei Unternehmen, die heute sehr erfolgreich sind. Bevor ich mich für meinen eigenen Weg entschied, leitete ich mit einem Team — das heute teilweise zu unserem Unternehmen gehört — die gesamte Logistik des großen Unternehmens Bartog d.o.o. Von der Zusammenarbeit mit dem Vertrieb über Gespräche mit den Lagermitarbeitern bis hin zu den Wünschen der Eigentümer — überall suchte ich nach logischen Zusammenhängen und entdeckte, wo das Verständnis der Dinge ins Stocken gerät. Das war meine größte Herausforderung.
Und überall sah ich dasselbe: Mitarbeiter, vor allem aber Disponenten, verbringen enorm viel Arbeitszeit mit Dingen, die automatisch ablaufen sollten. Der einfachste Vergleich, den Sie sich vorstellen können? E-Mail gegenüber dem Briefträger, der Ihnen den Brief physisch bis zur Tür bringt — beides funktioniert, aber das eine ist aus dem letzten Jahrhundert.
2019 gründete ich GO SMART. Und erneut — als einziger Mitarbeiter — setzte ich mich in den Lieferwagen und beobachtete wieder, wie die Datenübertragung abläuft. Ich sah genau das, was ich noch heute sehe: enorme unlogische Zeitverluste und unnötigen Energieaufwand der Mitarbeiter. Wenn ich daran denke, welches Jahr wir schreiben und was uns heute alles zur Verfügung steht, kann ich nicht glauben, wie viele Dinge wir noch immer von Hand erledigen — vielerorts so wie vor dem Aufkommen von Internet und E-Mail. Das haben wir mit Herzblut verändert und live in unserem Unternehmen eingeführt.
Dabei haben wir eine Formel gelöst, die im Transportwesen viele erst noch suchen — und es ist uns fast zufällig gelungen. Wenn man etwas mit Herz macht, macht man es gut.